Geduld, Geschichten, Alphabet

Die Geschichten, die fern bleiben, die Umrisse, die ich verwische, die Sehnsucht nach dem Meer, an dem der Horizont mit dem Wasser verschmilzt. Das Feststehende mit dem Beweglichen.

Es ist nur der Körper, so sagt man, der stirbt. Das Fleisch, das immer haltloser wird, verfällt und verfault. Die Energie, die sich schließlich ganz vom Körper gelöst hat (oder ist es der Körper, der sich mit Hilfe des Alters Stück für Stück von der Energie entfernt hat?), überlebt. Befreit wird sie wieder Teil einer großen allumfassenden Energie, in der es all diese beschwerlichen Unterscheidungen nicht gibt (jung und alt, männlich und weiblich, gesund und krank).

 

Was aber, und diese Frage taucht immer wieder auf, hat Geduld mit all dem zu tun? Oder ist Geduld nichts anderes als die Kraft, die man benötigt, um die Widerstände auszuhalten?

Dranbleiben, weitermachen, das eigene Scheitern immer wieder überwinden, sich auf Anfang und Ende einlassen, statt sich immer tiefer verschlingen zu lassen von den Spiralen, die immer tiefer in das Zentrum eines undefinierbaren Kreises führen. Weil die Antworten mit dem ersten Buchstaben des Alphabets am Anfang stehen und am Ende, mit Z, die Zweifel (der Zorn?).