04. Juli

Sie nennen das Schrei, schreibt Thomas Brasch. Ich selbst habe noch keinen Namen dafür. Für den fortwährenden Verlust, den ich Fluss nennen soll. Leben.
Mein Kind, das noch schlaftrunken, seine Stofftiere zu Zweiergruppen ordnet. So lässt sich der Verlust der Kindheit leichter ertragen. Geteilt. Mit Liebe.
Egal, wie man es nennt.