Beschränkung

 

Mir erlauben, mich zu beschränken, und in dieser Beschränkung glücklich zu sein.

Statt das Glück zu vermissen und auszurechnen, wie viele Schritte es noch sind, bis zum Rand der Welt.

Alles fliegt in kleinste Partikel (Scherben) gebrochen auf mich zu. Meine Aufgabe besteht darin, die Teilchen richtig zusammen zu fügen, ein Bild entstehen zu lassen. Vollständig und lückenhaft und dann eines Morgens als Käfer zu erwachen, restlos in meinen Glück gepanzert.

 

9 Gedanken zu “Beschränkung

  1. in meinem „zerlegen“-artikel neulich hatte ich sehr ähnliche intensionen … morgens als glückskäfer zu erwachen, da hätte ich auch nicht gegen.
    ein text, der nachhallt … danke!

  2. Beschränkung, ja, und damit vollständig in seiner Lückenhaftigkeit. Nicht alle Partikel lassen sich auffangen. Ein Panzer erscheint mir dagegen wenig erstrebenswert. Ich stelle mir das Bild eher lose schwebend vor…

  3. Was heißt es für dich am RANDE der WELT zuSEIN???Obliegt NICHT da die Beschränkung???Wage zu VERÄNDERN was dich schon lange stört,entferne das BILD,behalte den RAHMEN,bestücke ihn anders,manchmal bleibt das ÄÜßERE und rahmt doch NEUes ein.

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