Marguerite Duras

Marguerite Duras- gezeichnet von Phyllis Kiehl
Marguerite Duras- gezeichnet von Phyllis Kiehl

 

Alles ist Eitelkeit und Haschen nach Wind. Diese beiden Sätze ergeben die ganze Literatur der Erde.

(C’est tout)

 

Heute wäre sie einhundert Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass zwei Links.

 

 

 

 

17 Gedanken zu “Marguerite Duras

  1. diese zwei sätze – hm … gäbe es all die blogs und das ganze internet ohne unsere sucht nach wind zu haschen? … hm …

    das bild gefällt mir, besonders das „versteckte gesicht“ an ihrem rechten arm!

  2. Der Gedanke (zum Zitat) hängt mir schon ein paar Monate nach. Jetzt lese ich es so klar und deutlich formuliert.
    Nach oben ist der Eitelkeit kaum Grenzen gesetzt, außer dem Unwillen der Leser vor zu viel direkter Eitelkeit.
    Eitelkeit jedoch immer zumindest in dem Sinne, dass wir jedes geschriebene Wort überhaupt als Wert erachten müssen, in die Welt zu setzen.
    Und da es immer unsere Worte bleiben, ist es eitel. Das Haschen im Wind steht für mich für die Suche, (Hilfesuche, Verständnissuche…).
    Der Widerspruch, der sich auftut, wenn man anfängt zu begreifen, dass wir am Ende dort nicht finden werden. Und dass es vor allem das Schweigen ist, das uns verbindet.

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