Heimat lexikalisch

 „Die Sprache wühlt im Müll, und auf den Gassen entdeckt sie (Ratte!), was wir übersehen.“ (J. Brodsky)

Heimat und die damit verbundenen Worte: heimlich, Heimsuchung, Heim… Das sind keine Worte, die Wohlbefinden versprechen, Geborgenheit, etwas, in dem man sich aufgehoben fühlen kann und darf. Woher kommt dieser Widerspruch zwischen dem, was wir von Heimat verlangen, mit Heimat verbinden, und diesen mit Heimat verwandten Worten?