Notwendigkeit

 

Man stellt sich den Fragen und auf einmal, zwangsläufig, aber auch plötzlich, bezieht man einen Standpunkt, vertritt ihn und es ist eher befriedigend und erstaunlich als anstrengend, ermüdend.

Das essayistische Schreiben (essayistisch leben hat Musil geschrieben, dessen Mann ohne Eigenschaften ich immer noch nicht gelesen habe, weil meine Haltung auch ein Verzetteln ist, ein mich immer wieder Verstecken hinter Schmerzen und Schwäche), die Suche nach einem Satz, der alles aufnimmt und aufhebt, der mich aufhebt, zärtlich, behutsam und selbstverständlich, wie eine Mutter ihr Kind. Diese Art von Verbindung, weit entfernt von der Frage nach Wirkung, von jeglicher Frage, bestechend aus nichts als der Selbstverständlichkeit mit der man tut, was notwendig ist.

 

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