Über das Beisammensein

Ich betrachte zwei Bäume, wie schön

sie beisammenstehen, einer gegen den anderen.

Nicht Berühren. Nicht Bewußtwerden.

Das würden wir versuchen. Wie liegen immer falsch.

(William Bronk)

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3 Gedanken zu “Über das Beisammensein

  1. Ich hab eine Weile überlegt, ob ich hierzu etwas sagen will, ob es mir überhaupt zusteht (und mich entschieden: Ja!, ja!):
    Mir gefällt seine Beobachtung der Bäume, sie hat etwas beruhigendes, so wie Bäume an sich etwas beruhigendes haben.
    Der letzte Satz ist es, der mir widerstrebt, viel mehr als unser menschliches Verlangen nach Verbindungen- von unserer menschlichen Überheblichkeit anderen Wesen ihre Intentionen/Emotionen abzusprechen, bzw. zu anzudichten einmal abgesehen, „Wir liegen immer falsch“, dieses mäkeln an unserer menschlichen Eigenheiten, für mich macht es die sanfte Beobachtung kaputt.

    1. Ich kann deine Leseart nachvollziehen, wenngleich ich eine andere habe. Für mich ist es ein sanfter Satz, ein sanftes Resignieren, nicht als Mäkeln, nicht als Beschwerde, als Hinnahme vielmehr unseres „natürlichen“ Scheiterns.

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