Ulrike Draesner

Ulrike Draesner am 13.02. im ZiF Bielefeld
Ulrike Draesner am 13.02. im ZiF Bielefeld

Gestern abend bei der Veranstaltung mit Ulrike Draesner im ZiF mal wieder begriffen, dass Konkurrenzdenken in der Literatur lediglich ein Zeichen von Eitelkeit ist, während es eigentlich darum geht zu verstehen, was Sprache kann, wie Literatur als Erkenntnisinstrument funktioniert. Oder wie Didion es ausdrückt, dass wir einander Geschichten erzählen, um zu leben.

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3 Gedanken zu “Ulrike Draesner

  1. die Aussage von Didion finde ich sehr interessant, über die ich gerade sinniere, erzählen wir uns nicht auch Geschichten aus unserem Leben, um z.B. für Momente die Einsamkeit aufzulösen, oder beim lesen und hören von Geschichten der anderen einen Teil von uns wiederzufinden, zuzulassen …

    Konkurrenzdenken ist weit verbreitet, leider, ob nun in der Literatur oder in anderen Sparten der Kunst oder auch im Alltag, ja, es hat viel mit Eitelkeit zu tun, aber meiner Meinung nach auch mit geringem Selbstwert … wenn ich mit der Prämisse lebe: ich muss nicht alles vom anderen mögen und der, die andere muss auch nicht alles von mir mögen und dennoch hat alles einen eigenen Wert, dann kommen wir weiter und können die gegenseitige Befruchtung leben, statt die Ausgrenzung- darin übe ich mich …

    herzliche Grüße
    Ulli

  2. Ich bin oft zu sehr in meinen eigenen Gedanken, Grübeleien, Geschichten und sollte öfter anderen zuhören, lesen, was sie schreiben. Wie Ulli sagt, ich muss ja nicht alles gut heißen, wissen, dass meine Geschichten andere auch nicht immer ansprechen.

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