09. Februar

Es gibt Projekte, die ich schon seit Jahren vereitle. Und es ist nicht im geringsten ein Zufall, dass in diesem Begriff das Scheitern und die Eitelkeit sich vereinen. Was bedeutet, dass der Begriff „vereiteln“ mehr als alles andere (ein schönes Wort, ein treffender Ausdruck etc. pp.) eine Erklärung ist. Den Grund nennt, der ca. 90 Prozent allen Scheiterns zugrunde liegt. Die Eitelkeit. Die Leere eines Egos, das es nicht versteht, von sich abzusehen.

 

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11 Gedanken zu “09. Februar

  1. Meinst du die Art von Eitelkeit, die von einem fordert, dass das Werk nahezu vollkommen sein muss, damit es das Ego schmückt? Ist es die Art von Eitelkeit, die du meinst, die das Schaffen aus den Augen verliert und das Sichselbsterhebenwollen in den Vordergrund stellt – und diese Verknüpfung ganz natürlich zur Angst und Hemmung führt, überhaupt etwas anzufassen? Meinst du das so ungefähr?

    1. Ja, so ungefähr. ZIemlich vereinfacht ausgedrückt, meine ich so eine Art Demut dem Projekt gegenüber, ob das nun ein Gedicht ist, ein Roman, ein Bild oder was auch immer, jedenfalls muss das im Vordergrund stehen und nicht der Geltungsdrang desjenigen, der es herstellt. Damit die Kunst den Schaffenden ausfüllt und nicht eine Kunst entsteht, die aus nichts als Ego besteht.

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