Gedankenräume

Was ist das? Wie kann man sich weiterbewegen, einfach weitermachen, ohne den Raum? Ich spreche nicht von Platz. Ich spreche nicht davon jeden Morgen zusammengepfercht mit vielen anderen fremden Leibern in der Straßenbahn zu stehen und das Leben draußen zu lassen. Ich spreche nicht davon an der nächsten Haltestelle (wenn du Glück hast, ist es die richtige Haltestelle) mit einem großen Teil dieser Menschenmasse ausgespuckt zu werden.

Ich rede von den Gedankenräumen. Davon, wie es ist, wenn man sich nicht mehr vorstellen kann, wie alles auch ganz anders sein könnte als es ist.

 

6 Gedanken zu “Gedankenräume

  1. …schreckliche vorstellung, wenn man sich nicht mehr vorstellen kann, wie alles auch anders sein könnte…denn aus der vor- stellung entsteht realität…noch gehe ich durch meine gedankenräume…und lasse mich von meinen gedanken immer wieder überraschen…und was draus wird…
    lg hendrik

  2. Schöne Zeilen, die den Raum öffnen, obwohl sie nur davon reden, dass es vielleicht nicht mehr ginge, oder von dem Missverständnis desjenigen, der gar nicht weiß, was gemeint sein könnte, und der in der Straßenbahn steht und sich Platz wünscht.

    Phantasie hat man das immer genannt. Und ja, die sollte man sich unbedingt bewahren oder wieder erwerben.

  3. mit diesem Text öffnest du Gedankenräume, gleichzeitig macht mich die Vorstellung dahinter traurig, denn es gibt diese Zustände und die sind wirklich nicht zum lachen … daraus kann man sich wohl nur befreien, eine Tür schließen, damit sich andere öffnen dürfen …

    liebe Grüße
    Ulli

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