Gesichter

Gesichter, in die sich Geschichten eingeschrieben haben und andere, die lediglich davon zeugen, dass Zeit vergangen ist.

 

Das Licht der Vergänglichkeit.

 

Manche lässt es leuchten, andere stellt es in den Schatten.

 

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12 Gedanken zu “Gesichter

  1. Da ist er wieder, der Wunsch, sich solchen Gesichtern zu nähern, sich dazu zu setzen und sie um ihre Geschichten zu bitten.
    Gesicht
    Geschichte
    Nah beisammen, so noch nie betrachtet.

    1. Also zunächst einmal möchte ich mich bei Dir entschuldigen, dass Dein Kommentar erst jetzt erscheint, er war im Spam, und da gucke ich nur ganz selten rein. Und vielleicht hast Du Recht mit dem Licht, aber auch das Jetzt – Licht ist voll von Schatten der Vergangenheit. Oder wie Faulkner das ausdrückt: „Das Vergangene ist niemals tot; es ist nicht einmal vergangen.“

    1. Das kann ich nicht beschreiben, ich könnte es Dir zeigen. Es sind so glatte Gesichter (nicht faltenlos, aber es gibt sprechende Falten und andere, die nur zeigen, dass jemand alt geworden ist) , irgendwie bilde ich mir ein, dass da nicht viel unter die Oberfläche gegangen ist…

  2. Sehr spannendes Thema. Ich glaube, dass Gesichter zu einem sprechen, die man – aus welchen Gründen auch immer – interesant findet. „Bedeutung“, also auch „Geschichten“ sucht man ja immer hinter den Mustern der sichtbaren Welt. Bei Gesichtern sind wir besonders sensibel, und unsere Wahrnehmung ist geschärft, weil seit Uhrzeiten die Begegnung mit Menschen über unser Schicksal entscheiden kann (Freund oder Feind). Wahrscheinlich glauben wir gerne, dass sich ein intensives (Er)leben in der Physiogomie niederschlägt. Ich persönlich bin da aber skeptisch, denn die biologisch-physiogonmische Ausformung von Körpern folgt doch auch sehr eigenen, zum Teil genetisch angelegten, Gesetzmäßigkeiten. Also jenseits von: Wer viel lacht kriegt wahrscheinlich Lachfalten – wird’s da schon schwierig…

    1. mag sein, dass genetische Komponenten eine (vielleicht sogar sehr große) Rolle spielen, aber ich glaube, ich meine trotzdem etwas anderes. Vielleicht ist es auch gar nicht das Gesicht, mit seinen tiefen, vielfältigen, oder eher dezenten Falten, sondern die Augen, die Art, wie jemand einen ansieht, ob die Augen immer noch leuchten, oder schon lange damit aufgehört haben…

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