Die kleine Frau und das Nashorn

 

Mantel oder Jacke fragt sie mit der Bestimmtheit, mit der mancher aus dem Fenster sieht auf der Suche nach einem fensterlosen Tag, nach dem lachenden Mann mit der einsichtslosen Nase, aber sie läuft nur dem Unheil nach, das sich prompt einstellt, sobald man unvorsichtig genug ist, ein Wort mit „u“ zu denken, hinter die Stirn zu lassen, ein Wort wie „Unke“ oder „ursprünglich“, „unterhalb“.

Mantel oder Jacke fragt sie noch mal, aber er kann sich nicht entscheiden. Ich muss erst wissen an welchem Ort ich sterben werde, sagt er. Und sie sagt: ich verlasse dich, du bist so unerträglich arrogant, du nimmst dich selbst so wichtig. Ich gehe mit dem Nashorn. Es ist ein sehr höfliches Nashorn musst du wissen. Es gibt mir immer das Gefühl, es meint mich.

 

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3 Gedanken zu “Die kleine Frau und das Nashorn

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