Fünf mal zwei

Als ich erwachte, erschrak ich über das Verschwinden der Nacht, statt mich über das Anbrechen des Tages zu freuen. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Dingen zu begegnen, sie wahrzunehmen.

 

 

Was wir sehen ist nicht das, womit wir unsere Betrachtungen beschreiben. Die Gedanken sind nicht die Rückseite dessen, was wir gedankenlos sehen könnten; sie sind etwas ganz anderes.

 

 

Wenn uns etwas verfolgt, gibt es etwas, dem wir davon laufen. Das sich uns einprägt, weil wir uns weigern, ihm zu begegnen.

 

 

Was geschieht ist etwas anderes als das, was wir erwarten. Ohne Erwartung könnten wir die Dinge vielleicht sehen, wie sie sind.

 

 

Die Erwartung ist eine Bewegung weg von dem, was ist. Erwartungslose Betrachtung ist eine innere Bewegung, tief und ohne Ziel.