Verfangen

Irgendetwas bleibt immer hängen. Verfängt sich. Fängt an.

 

Keine Frage, wie du es los wirst. Du wirst es nicht los, bis es dich loswerden will. Diese Art Los. Überhaupt: jede Beschreibung ist falsch, schreibt Vvedenskij und ich schreibe nach. Schreibe fort. Beschreibe.

 

Aber keine Situationen, Dinge, Menschen oder Geräusche, sondern immer nur unschuldige Seiten mit Kram, mit überflüssigen Buchstaben. Mit dieser Art von Mangel, von der die Welt längst genug hat. (Und ich erst!)

 

Abwesend, aufhebend, sprachlos. Und immerzu bemüht, diese Sprachlosigkeit in Worte zu kleiden. Zunehmend belanglos.

 

Die Hoffnung, die sich immer wieder an irgendeiner Kleinigkeit verfängt.

 

 

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4 Gedanken zu “Verfangen

  1. Vor allem der Wiedererkennungswert verfängt sich mit seinen Widerhaken. Solange ich glauben kann (Hoffnung), dass es Seelennähe ist auf die wir warten, dass es sie gibt, wird die Sprachlosigkeit uns durch ihre Unfähigkeit leiten.

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