Ilja Trojanow – Der überflüssige Mensch

Der Haken an Büchern wie „Der überflüssige Mensch“ bleibt dennoch, dass sie ohnehin nur jene Leser erreichen, bei denen sie weit offene Türen einrennen, schreibt Gerrit Wustmann über Trojanows „Der überflüssige Mensch“. Vermutlich ist dem nicht viel entgegenzusetzen, außer, dass diejenigen, die ihre Türen ohnehin schon geöffnet haben, vielleicht mit Hilfe solcher Bücher dazu gebracht werden können, weitere Türen ein Stück weit einzurennen. Denn Trojanows Buch ist Aufklärung im besten Sinne. Und leider alles andere als überflüssig.