Eine Hand voll Wasser

Eine Frau, die darauf wartet, dass die Tage kürzer werden.
Ein Mann, der glaubt, die Verbote sind Vorboten.
(wovon fragt er nicht).
Ein Kind, das seine Geduld tief eingegraben hat,
an einem sehr geheimen Ort, um sie bloß nicht zu verlieren.

Eine Hand voll Wasser.
Gehalten von einem Gedicht.

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3 Gedanken zu “Eine Hand voll Wasser

  1. Wund-der-schön!
    Das Bild mit dem Wasser, das von einem Gedicht gehalten wird, ist schlichtweg vollkommen. Auch ich halte Gedichte (jedenfalls manche) für derart sichere (gut ab-gedichtete) Orte, dass sie sogar Wasser zu halten vermögen, inklusive der Hand, die das Wasser schöpft.

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