Selbstverständnis

Wie gut wir die Moral nach der unsere globalisierte Welt funktioniert, angenommen haben, zeigt vielleicht am besten unser Verhältnis zu unseren Kindern.
Da kann es nicht genug Förderung geben, Förderung vor dem Kindergarten, im Kindergarten, neben der Schule. Nichts ist zu teuer, kein Weg ist zu weit.
Aber was fördern wir eigentlich?
Wenn man es nüchtern betrachtet, doch in erster Linie die Tauglichkeit als funktionierendes Glied im Wirtschaftskreislauf.
Oder wer von uns kümmert sich um einen Kindergarten, in dem es auch behinderte Kinder gibt, um eine Schule in der Inklusion ernst genommen wird?
Ich kenne Fälle, in denen Erzieherinnen und Lehrern schon schüchterne Kinder, Kinder die in sich gekehrt und ruhig sind, zu viel an Herausforderung, an Abweichung vom „Normalfall“ sind.
Aufeinander zu achten, miteinander umzugehen, diese Förderung wird als selbstverständliches Nebenprodukt erwartet, wenn man Kinder zu funktionstüchtigen Konsumenten und Produzenten erzieht. Nur: was für ein Selbstverständnis ist das?