Kindheit

Sommer1970

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11 Gedanken zu “Kindheit

      1. Hast du nicht einen Geruch oder irgend etwas, was dich, wenn es dir begegnet, mit voller Wucht in die Kindheit zurückkatapultiert? Irgendeine Sinneswahrnehmung, die eine Brücke spannt über die Jahrzehnte? Ich glaube, dass man sehr genau abspeichert, was mal war. Es wird nur die Konkurrenz zu permanent auf einen einströmenden Eindrücken immer größer. Manchmal hilft auch das Gespräch mit Weggefährten von damals…

  1. Das helle Kind im Kinderwagen erinnert mich an mich. Wenn ich Zeit, Lust habe, suche ich das Foto mal raus. Ja die alten Zeiten, was soll ich da sagen?

  2. Jedes Kind ist eine Person. Und an diesem Punkt würde ich sehraeuber widersprechen: die Fotos verblassen wohl mit der Zeit. Die Kindheit wird immer deutlicher, wenn auch tendenziöser.

  3. Bewundern kann man so etwas, aber beneiden doch nicht. Den Grund dafür hast du doch so trefflich genannt: „ich glaube erinnerung ist ohnehin nichts als fiktion und ständiger änderung unterworfen…“ Ich glaube auch das das richtig ist. Die „… genaue erinnerung …“ ist mehr oder weniger eine Mischung aus Wunsch und Wirklichkeit. Kann man auf Familienfeiern, Klassentreffen, usf. so herrlich nachprüfen.

    1. na ja, vielleicht ist es diese selbstsicherheit, dieses ausblenden davon, dass alles nur fiktion ist, der scheinbare glaube daran, dass es etwas gibt, das feststeht, und in dessen besitz derjenige zu sein scheint, was mich neidisch macht. fakt ist, dass ich es manchmal so empfinde.

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