6 Gedanken zu “Drei mal eins

  1. beim dritten bin ich zwar nicht gleicher meinung, doch deine so aufgebauten logikketten-idee mag ich.
    hattest du nicht früher auf dem andern blog eine ähnlich konzipierte „zahlen“-logikkette?
    sehr inspirierend, wörter mal anders zu betrachten.

  2. Und wenn uns das alles nur so vorkommt?
    Seit den Geschichten mit den Fraktalen und dem „Endlos geflochteten Band“ etc. glaube ich da meiner sortierwütigen aber oft gar nicht -fähigen Vernunft nicht mehr. Es ist alles viel verwickelter, nur sind unsere iterativ-rekursiven Verarbeitungskapazitäten dann doch zu begrenzt.
    Bereits diese kleinen Zwischenergebnis-Einsichten verführen ja nur zu gern zu sich selber hin. Und in unserer Alltagspraxis machen sie doch keinen Unterschied.
    Immerhin gehen die Glasperlenspiele so immer weiter…

    1. Von Fraktalen habe ich nicht viel Ahnung, aber allein diese Tatsache, dass die Hand nach etwas greift, bevor ich mich entschieden haben, sie nach etwas greifen zu lassen, lässt an so etwas wie freiem Willen zweifeln. Ganz zu schweigen von Identität und Integrität…

      1. Aber nur, wenn Du die Hand nicht integrierst, Dich nicht mit ihr identifizierst. Du bist doch Dein Körper. Was er will, willst letztlich Du. Wenn Dein Körper müde ist, Du Dich aber trotzdem nicht schlafen legst, handelst Du dan nach freiem Willen, oder missachtest und unterwirfst Du nicht vielmehr einen wesentlichen und vor allem klugen Teil Deiner Person?
        Das ist ein Punkt, über den ich mir in der letzten Zeit einige Gedanken mache und schon mit verschiedenen Menschen gesprochen habe. Ich habe den Eindruck, dass mein Körper häufig klüger ist als der Rest von mir, und ich mehr auf ihn hören sollte, mich mit ihm identifizieren, ihn integrieren in Entscheidungen. Und manchmal drängt er sich ja selbst vor, wie in Deinem Beispiel mit der Hand.

      2. da legst du den finger in eine wunde, iris. vermutlich bin ich da sehr westlich infiziert, sehr rational, so dass ich denke, der freie wille ist das höchste gut und körper und geist zwei disparate, oder zumindest getrennte bereiche. ich neige auch tatsächlich dazu meinen körper zu vernachlässigen, auf eine art, wie ich meinen geist nie vernachlässigen würde. schön und sinnvoll ist er mir eigentlich nicht nur, aber da am meisten, während schwangerschaft und stillzeit erschienen. das ist vermutlich dumm und verkürzt die erfahrungen, die man machen könnte. danke für diesen denkanstoss.

  3. Ach weißt Du, ich rede ja auch nur so klug daher, stehe mit meinen nun fünfzig Jahren selbst am Anfang eines Lernprozesses, oder mittendrin. Schwangerschaft und Stillzeit – das ging mir genauso. Darüberhinaus habe ich wenig auf meinen Körper gehört. Ich bin dabei, das zu ändern. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s