Bahnhof (Reisen)

Blick aus dem Fenster
Blick aus dem Fenster

Man hat sie in diesen Zug gesetzt. Sie kann sich an nichts erinnern. Als sie die Augen aufschlug, saß sie hier. In diesem Abteil. Am Fenster. Dankbar, dass es hell war, dass das Fenster nicht ihr Gesicht spiegelte, sondern Landschaften vorüberfliessen ließ. Gegenden, von denen sie gerne gesagt hätte, dass sie ihr unheimlich erschienen. Gespenstisch. Wie ein Traum, aus dem man schnellstmöglich aufwachen möchte.

4 Gedanken zu “Bahnhof (Reisen)

  1. Erinnert mich an „Yella“, einen Film von Christian Petzold: Im Zeitpunkt ihres Todes zieht nicht das Leben, das sie gelebt hat, an ihr vorbei, sondern Yella erträumt sich ihr zukünftiges. Am Ende ist es ein Alptraum, aus dem es eben kein Erwachen gibt.

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