Lesen

Wie einsam ich mich fühle, nach dem Lesen. All diese Menschen, die wie für mich gemacht waren. Um mich zu lieben, zu beschützen, zu verstehen. Unerreichbar auf die Seiten gebannt und jeder Traum währt nur so lange, wie das Lesen. Nach 800 Seiten steht Anna Karenina von den Gleisen auf und setzt sich in einen Zug. Und alle glücklichen Familien gleichen einander weiterhin. So wie ich mir.

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5 Gedanken zu “Lesen

  1. Das kenne ich so gut…allerdings lese ich gerade ein Buch zu dessen Protagoniste ich gar keinen Zugang bekomme. Vielleicht ein Glück-dann ist man am Ende des Buches wenigstens nicht einsam…:)

  2. Wenn ich ganz in ein Buch eingetaucht war, fühle ich mich hinterher oft leer, es fehlt etwas, wenn die Figuren verschwunden sind. So ähnlich scheint es dir auch zu gehen. Danke für diese Gedanken.

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