Die Suche

Im Winter eine dünne Fahrtrinne im Eis, die sich über Nacht schließt. Das bleuchtete Belgien. Beleuchtet während des Untergangs.

Auf einmal hörte sie auf, Fragen zu stellen. Nervös hüpften ihre Augen von einem zum anderen, ein kaum merkliches Zittern umgab sie, aber sie schwieg.

Sie antwortete und redete das Nötigste, Fragen stellte sie nicht. Als hätte sie von einem Moment zum anderen sämtliche Nachforschungen eingestellt.

Manchmal, wenn sie sich unbeobachtet glaubte, blätterte sie in den alten Fotoalben, die sie hastig wegräumte, sobald jemand kam.

Fragen, was denn geschehen sei, ob sie nun nicht mehr suche, wich sie aus.

Sie wurde stiller, trauriger, dünner und immer schöner in diesen Tagen. Meine Eltern machten sich Sorgen um sie. So können wir sie doch nicht allein lassen, sagte meine Mutter mitten in die Urlaubsvorbereitungen hinein, und dass das Haus schließlich groß genug sei.