Glück

Die Tage vergehen ja nicht. Manche von ihnen verfliegen, andere versinken. Manche sind so beständig, dass sie ein ganzes Leben dauern.

Und nur manchmal gibt es diese Momente, die während sie ruhig dahin fließen, alles mit sich nehmen, was Namen hat.

15 Gedanken zu “Glück

  1. ein Text, der mich ans Entgleiten denken lässt – und einer, dem ich noch eine Weile hinterherlauschen kann, er kommt als seichte Welle daher, die über den Strand schwappt, leise, Raum nehmend, dann ihr Rückzug …

    herzlich grüß ich dich
    Ulli

  2. Wie recht du hast, kaum ein Tag vergeht einfach so „normal“. Dein Text gefällt mir sehr. Mir fällt dazu ein, dass manche Tage auch einfach verschwimmen. Dein Titel „Glück“ in diesem Zusammenhang regt mich zum Nachsinnen an, denn beim Lesen assoziere ich das nicht mit dem Dahinfliegen der Zeit, doch welches Wort ich für mich verwenden würde, weiß ich noch nicht.

    1. Die ruhig dahinfliessenden Momente, die sich jeder Bezeichnung entziehen, sie auch nicht brauchen, die verbinde ich mit dem Wort „Glück“, nicht das Dahinfliegen, das ist eher Alltag…

      1. Ja, das habe ich auch so verstanden. Meine eigenen Assoziationen machen mir nur einen Strich durch die Rechnung, wenn ich daran denke, dass alles mitgenommen wird, was Namen hat. Das kann gut oder schlecht sein, mit Glück oder Unglück verknüpft. Komisch, was die Texte anderer so auslösen können, oder?

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