Briefe an mich

In Wirklichkeit gibt es mich nicht. Oder nur so wenig wie die Buchstaben auf dem Papier, die keiner liest, bevor sie ausradiert werden. Ich – das ist die Scheuklappe der Vernunft, an der sich die Leidenschaft wund gescheuert hat, bevor sie aufgab und sich wieder zurückzog, um auf den großen Moment zu warten, wenn sie zuschlagen würde, mit aller Macht, die einer jahrelang ungeübten Leidenschaft dann noch bliebe.

Und so tanzte die Zeit in den Abgrund, nur ich blieb stehen, um im Schatten der Uhr Briefe an mich selbst zu schreiben.

12 Gedanken zu “Briefe an mich

  1. was kann ich dazu schon schreiben, das diesem text auch nur annähernd gerecht wird?

    puh.
    gänsehaut.
    stimmt.
    ich verstehe.

    das ist alles zu platt … 😦

    darum einfach danke!

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