Worte

Ich nehme die Worte. Entnehme sie dem Zusammenhang und hänge sie in meine Hoffnung. Die Hoffnung macht sie fremd und schwer. Das ist der Grund warum sie auf taube Ohren fallen. Worte wollen unbeschwert sein, schweben, sich über die bodenlosen Tatsachen erheben. Sie wollen sich fangen lassen, nur mit den Augen, wie ein bunter Luftballon, der langsam am Horizont verschwindet.

9 Gedanken zu “Worte

  1. hoffnung ist vielleicht die falsche wäscheleine für worte? worte wollen vermutlich lieber tanzen statt hängen? und die hoffnung braucht womöglich auch was anderes als worte?

    danke für die gedankenreise hier!

  2. manche Worte, ja die dürfen sein, wie die Luftballons oder der Wind, andere haben einen Grund für ihre Schwere, nun… auch das darf sein.
    und manche Worte sind voller Hoffnung, unbeschwert … hoffentlich!

    schön, dein Spiel mit den Worten, ich empfinde diesen Text als sehr anregend selbst weiterzudenken, danke dafür

    herzlichst
    Ulli

  3. Wenn man sie so hochleben lässt und ernst nimmt, auf sie achtet und wertschätzt, wie es hier gerade geschieht, dann kommen sie gerne zu einem. Und das ist ja auch gut so. Sie wissen, dass Du gut mit ihnen umzugehen weißt … 😉
    Herzlich, mb

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