2012

Wir beleben die Zwischenräume, den kleinen Fleck zwischen Anfang und Ende. Und das genügt.

Vor einigen Tagen habe ich Iris Jahresrückblick gelesen und bin in diesem Zusammenhang darauf gestossen, was ich mir Anfang des Jahres für mich selbst vorgenommen hatte. Ziemlich abstrakt, hatte ich geschrieben, seien diese Wünsche. Und das blieben sie auch. Mussten sie bleiben, denn sie hatten nichts mit dem, was ich wirklich wollte und brauchte zu tun.

Dieses Jahr, 2012, war ein gutes Jahr. Zu Pfingsten bekam ich völlig unerwartet einen Vertrauensvorschuss und eine Chance, die sich zu einer sehr schönen Herausforderung entwickelt hat. Im Urlaub war ich zwei Wochen lang vollkommen schmerzfrei. Ein wunderschönes Wunder. Jetzt, zum Ende des Jahres, beende ich ein Manuskript, das lange genug gereift ist.

Ab und zu lebe ich ganz im Hier und jetzt. Ich weiß das Glück zu schätzen, dass es Menschen gibt, die das Leben mit mir teilen und genieße meine Dankbarkeit. Die Familie ist zusammengewachsen, so dass jeder Einzelne freier werden konnte.

Ich habe vier Grundsätze gelernt, die ganz einfach klingen, viel schwieriger sind und trotzdem alles leichter machen [gerade so schwer wie nötig, um nicht abzuheben].

Ich habe interessante neue Blogs entdeckt, die mir Einblicke in mir unbekannte Welten gewähren und einen Blogger habe ich sogar persönlich kennen gelernt.

Ich habe meine Mitte noch nicht gefunden, aber die Suche fühlt sich mehr und mehr mittig an.

Für das neue Jahr wünsche ich uns allen, dass wir immer so naiv bleiben, uns nichts mehr zu wünschen, als Frieden und Liebe.