17 Gedanken zu “Michail Schischkin

  1. Oh, wie schön deine Besprechung ist. Ich eiere beim Buch noch immer am Anfang herum und weiss noch immer nicht, wie ich es lesen soll, um ihm gerecht zu werden. Umso mehr freut mich diese Besprechung.

    1. Danke Scarlett. Das bedeutet mir wirklich viel, dieses dein Lob. Weil ich gerade bei dieser Besprechung sehr unsicher war. Ich hatte naturgemäß das Gefühl, dass ich ihm unmöglich gerecht werden kann.
      Umso mehr freut mich dieser Kommentar.

  2. „Ich spreche von der Vergeblichkeit der Worte. Wer die nicht spürt, wird nichts von ihrem Wesen verstehen.“

    eine geniale besprechung eines genialen buches. ich muss mir das besorgen. ich will das auch lesen! danke!!!

      1. hab grad gelesen, dass schischkin in der schweiz lebt … das macht ihn gleich noch sympathischer. das buch ist bestellt. das siehst du mal, was du anrichtest 😉

  3. Deine feine Besprechung macht große Lust auf Schischkin und vor allem darauf, diesen Briefroman lesen zu wollen. Und das Zitat, das Du für die besondere Bedeutung, die er auf Worte legt, gewählt hast, gefällt mir besonders: „Irgendwann bist du soweit und merkst: Wenn sich das Erlebte in Worte fassen lässt, dann heißt das, es war nicht der Rede wert. [¡K] Ich spreche von der Vergeblichkeit der Worte. Wer die nicht spürt, wird nichts von ihrem Wesen verstehen.“
    Ich danke Dir ganz herzlich dafür,
    mb

    1. Das ist wirklich ein schönes Gefühl, so viele Rückmeldungen darüber zu bekommen, dass man jemanden erreicht hat, mit dem was man geschrieben hat. Diesen Briefroman empfehle ich sehr als Einstieg in Schischkins Welt, denn Venushaar, der vorherige Roman, der erste überhaupt, der auf Deutsch vorliegt, ist sehr viel komplexer, dieser enthält die ganze Welt und ist doch wunderbar klar. Und wenn Du dieses Zitat aus dem Buch magst, dann muss Dir die Lektüre einfach gefallen.
      Vielen Dank für Deine Worte.

  4. obwohl ich Venushaar auch nicht wirklich einfach zu lesen finde, ich muss mich einlassen, ganz und gar, es ist kein Buch für zwischendurch, bin ich dir absolut dankbar, dass du mich auf Schriftsteller und Buch aufmerksam gemacht hast. Mir ist, als könnte ich von Herrn Schischkin sehr viel lernen, was den Gebrauch von Worten anbelangt und wie sie zu verweben …
    deine Besprechung macht total neugierig auf das neue Buch von ihm, aber nun lese ich erst noch Vernushaar zuende, es geht nur häppchenweise!
    danke für den neuerlichen Tipp, der so fein geschrieben ist!

    herzlichst
    Ulli

  5. „Irgendwann bist du soweit und merkst: Wenn sich das Erlebte in Worte fassen lässt, dann heißt das, es war nicht der Rede wert. [¡K] Ich spreche von der Vergeblichkeit der Worte. Wer die nicht spürt, wird nichts von ihrem Wesen verstehen.“

    Unglaublich dieser Satz, einfach unglaublich. Und wie schön du geschrieben hast zwischen deiner Unsicherheit, diesen großen Schriftsteller zu beschreiben und dem Wunsch, ihn uns laut zu zeigen. Ich kaufe mir das Buch.

    1. Genau. Unglaublich. so ist der auch, der Schischkin. Kannst du dir das vorstellen; wie ich da gesessen habe auf diesem Lesefest und alle möglichen ganz guten Autoren, auch weniger gute, gehört habe und auf einmal taucht dieser Mann da auf und beginnt zu lesen? Das war wie eine Offenbarung.

      1. Und das hier war mir so nahe, dieser Satz, ich hätte ihn umarmen können: „Ich tigerte sinnlos umher. Und dachte auf einmal: Wer bin ich denn? Wo bin ich? Und ging die Latrine putzen. Und die Welt wurde gewissermaßen schwerelos. Ich musste erst hier herkommen, um die einfachsten Dinge verstehen zu lernen. Scheiße ist überhaupt nicht schmutzig, verstehst Du?“

        Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll …

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