Wasser

Die Faszination des Wassers

Ich verlaufe mich in mir selbst bis die Zeit mich frisst. Mich über bekommt und ausspuckt.
Wir bestiegen ein Schiff. Das Ufer entfernte sich. Das Schiff war groß. Das Meer war größer. Naturgemäß stand über allem der Himmel. Manches wurde durchsichtig auf dieser Reise. Bereit jederzeit die Farbe des Himmels anzunehmen. Vieles hörte auf eine Bedeutung zu haben. Die Möwen verfolgten uns eine Zeitlang. Dann waren wir allein. Mit dem Rauschen, den Wellen, der Nacht. Ich stand an der Reling und sah so allerlei. Ich sah mein Leben verschwinden. Durchsichtig werden, ohne an Undeutlichkeit zu verlieren. Die Welle brach sich am Bug und trieb uns weiter hinaus.

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4 Gedanken zu “Wasser

  1. Guten Morgen,

    wenn man auf dem Meer ist, verliert sich vieles. Viele werden seekrank, weil sie nur noch die Weite des Meeres sehen. Diese Weite führt auch zu solchen Gedanken.

    Viele Grüße

    Monika

  2. Im wachen Zustand eine Art Wild, das gejagt und gefressen wird. Von der Zeit.
    Nachts wandert das Unterbewusstsein weg. Vieles wird durchsichtig, das empinde ich als „leichtgewichtig“ und als Klarheit.
    Da wo „das Durchsichtige“ bereit ist, die Farbe des Himmels anzunehmen, weiß das Unterbewusste wohl mehr als das Bewusste. Das hört sich nach Reife an.

    Die Träumerin berichtet nicht von Gefühlen, vom Text geht eine Ruhe aus.

    Manche Träume nimmt man gern mit in den wachen Tag.

    Grüße von der Bess

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