08. November

Ich liebe es ja im Netz nach passenden Bildern zu suchen, mit denen ich meine Artikel illustrieren kann. Insbesondere bei meiner Historische Mützen/Hundert Worte Serie hat mir das viel Spaß gemacht. Nun bloggt aber Papierschiffchen, dass ich mir unter Umständen eine Menge Ärger einhandeln könnte, mit diesem Laissez faire Prinzip. Deshalb durchsuche ich meinen eigenen Blog und lösche hier und dort Fotos, versuche an anderer Stelle durch eine Verlinkung dem Urheberrechtsprinzip nachzukommen und stöbere dabei gleichzeitig in der Vergangenheit des Blogs, die er mittlerweile tatsächlich schon hat. So liegt das Ärgerliche wieder neben dem Angenehmen, und ich nehme mir für die Zukunft einfach vor, viel mehr eigene Fotos zu machen, damit mein Blog nicht bildlos werden muss.

50 Gedanken zu “08. November

    1. weißt du dann zufällig, ob es legal wäre, wenn ich z.B. aus einem Buch eine Seite abfotografiere, natürlich unter Angabe welches Buch es ist etc. pp. Wäre es unter diesen Umständen rechtmäßig in Ordnung das Bild einzustellen, also wäre das dann mein Bild?
      Mir liegt ja kaum etwas ferner, als mir fremde Kunstwerke aneignen zu wollen. Eigentlich will ich nur auf all die schönen Dinge aufmerksam machen, die es so gibt, da draußen in der Welt. Und natürlich soll Ruhm und Ehre demjenigen zukommen, der die Werke erschaffen hat.

      1. Schwierige Frage stellst Du da. Bilder irgendwoher zu nehmen (aus dem Netz) ist leicht, aber meist reicht die Nennung der Quelle und des Namens nicht aus (selbst bei Wikinedia Commons Bildern muß noch die Lizenz mit angegeben und verlinkt werden). Es sei denn, Du benutzt explizit freie Bilder, die es in verschiedenen Bilddatenbaken gibt.

        Bilder aus Büchern … Ich habe mir in diesem Jahr einmal etwas mehr Arbeit gemacht und micht rundum abgesichert (obwohl der Photograph bereits mehr als 70 Jahre tot war): Das Brockenbüchlein.Hundertprozentig sicher bin ich damit auch nicht, aber naja …

        Bleibt immer die Frage, inwieweit das Zitaterecht greift …

  1. Liebe Mützenfalterin,
    hoffentlich findest Du eine gute Lösung für Dich und Deinen Blog, was das Einstellen der Bilder betrifft. Unser „like“ gilt vor allem dem von Dir erwähnten Aspekt des Stöberns „in der Vergangenheit des Blogs“. Das stelle ich mir spannend vor. Auch ich denke iimmer mal wieder daran, einmal länger in alten Beträgen zu lesen, nachzufühlen, was uns einmal inspiriert hat, diesen Text oder jenes Bild, einzustellen. Ich wünsche Dir, neben der notwendigen Arbeit daran, gute und schöne Momente des Stöberns. Ach, aber das weißt Du ja: die „Hundert Worte Serie“ vermissen wir …
    mb

  2. Ich glaube mit dem Abfotografieren von Büchern gibt es auch Probleme, Mützenfalterin. Das wird fast noch härter „verfolgt“ als die Fotos aus dem Internet.
    Die eigenen Fotos sind da wirklich der beste Weg! Verlinken kannst du glaube ich auch… da bin ich mir nicht so sicher.

  3. Ein Link und selbst ein Quellenhinweis schützt Dich nicht vor einer möglichen Strafe oder Verfolgung. Eine schriftliche Erlaubnis zur Verwendung auf einem privaten Blog ist hilfreich, aber unendlich mühsam. Eine Möglichkeit ist, Dir kostenlose und rechtfreie Bilder bei Communities wie piqs.de zu besorgen. Da mußt Du zwar auch die Quelle nennen, aber nichts bezahlen. Ich verwende fast ausschließlich eigene Fotos; hab ich kein passendes, lass ich es eben.

  4. Oh ja, das mit den Fotos gibt Ärger und Texte abfotografieren auch, da sollte man sich Erlaubnis einholen.
    Falls du mal irgenein Foto brauchst, kannst du von mir nehmen oder frag enfach, hab da etliches im Archiv…zur Not bastele ich auch eins.

    LG Mathilda 🙂

  5. Das war interessant für mich als Internetdeppin. Wenn ich jetzt aber sage: gooethe sagt: edel sei der Mensch…ich helfe mir da manchmal durch Falschschreibung.

    1. Ich gebe da zu bedenken, dass der Mensch nur edel sein kann, wenn er mit seiner Arbeit genug Geld verdient, um Brot auf dem Tisch zu haben. Hat er das nicht und ist er angewiesen auf die Lizenzen seiner Arbeit, wird diese Großzügigkeit abnehmen.

  6. Schade, dass das Teilen so schwer gemacht wird. Und dass es größtenteils nicht als die eigentliche Motivation gesehen, sondern ein Profitdenken unterstellt wird. Als könnten wir mit unseren privaten nichtkommerziellen Blogs einen Gewinn aus dem Zeigen fremder Texte, Bilder etc. schlagen. Als ginge es nicht tatsächlich ums Teilen von Entdeckungen, für die wir ebenso wie für ihre Urheber gerne werben.

    1. Ich denke, es liegt daran, dass viele die Quelle und den Urheber nicht angeben und die Bilder als ihre eignen ausgeben. Da müssen dann auch die „ehrlichen“ Blogger darunter leiden. Das ist sehr schade!

      1. Manchmal ist es aber auch schier unmöglich, den Urheber ausfindig zu machen. Ich verstehe ja im Grunde auch beide Seiten, schade ist es trotzdem, dass wir in einer Atmosphäre leben, wo das Teilen schwer gemacht wird, wie Iris schreibt.

    2. Wie schön, dass Du das noch einmal so auf den Punkt bringst, Iris. Ja, genau darum geht es mir, das wollte ich, Entdeckungen teilen und im Grunde damit werben, für die, die die Leistung erbracht haben. Aber ab und zu darf ich ja im Museum fotografieren, und auf Literaturveranstaltungen auch. Und den Rest beschreibe ich so gut ich kann, und meine Leser müssen sich die Bilder dazu selbst suchen.

      1. Ich denke das beste Beispiel ist die Piratin Julia Schramm. Solange es nicht ihre Bücher waren, die unentgeldlich heruntergeladen wurden, war sie für kostenfreie Nutzung von Texten und Bildern.
        Als sie aber mit ihrem Buch „Klick mich“ selber die Erfahrung machte, wieviel ihres Gehaltes ihr durch das kostenlose herunterladen verloren ging, nahm sie es aus dem Netz.
        Es ist wie du sagst, muetzenfalterin, ich verstehe auch beide Seiten. Wo ist die Grenze zu ziehen?
        Dürfen Blogs ohne Werbung andere Bilder zeigen? Die mit Werbung nicht? Denn Blogs mit Werbung symbolisieren doch jemanden, der auch mit dem Blog Geld verdienen möchte.
        Es ist ein schwieriges Thema!

      2. Das mit der Werbung klingt mißverständlich, für mich jedenfalls. Mein Blog, so habe ich unlängst erfahren, ist z.B. nicht werbefrei, aber nicht, weil ich damit etwas verdienen würde, sondern vielmehr, weil ich kein Geld für meinen Blog ausgeben möchte.

  7. ja, das habe ich auch oft gelesen und mich trotzdem nicht immer daran gehalten. Ich werde das auch nachholen.

    Weisst du eigentlich, wie das mit Youtube-Videos ist, die direkt eingebettet wurden? Oder Textzitaten? (Ich weiss, dass gewisse Verlage und Erben (bedauerlicherweise aber nicht welche) da auch ziemlich Jagd darauf machen, habe aber noch nicht nachvollzogen, nach welchen Massstäben das geschieht, da es teilweise auch schon Zitate betrifft, bei denen der Autor über 70 Jahre tot ist und somit sein Werk eigentlich als Gemeingut betrachtet wird. Mich mit allfälligen (haltlosen?) Ansprüchen herumzuschlagen, habe ich trotzdem keine Lust).

    1. Bei Frau Blau unter den Kommentaren steht etwas dazu. Die Youtube Videos lasse ich drin, da ist doch vollkommen eindeutig, dass sie nicht von mir sind, und ich nix anderes damit mache, als sie zu teilen. Zitate sind angeblich okay, wenn sie im Zusammenhang mit etwas von Dir selbst geschriebenen stehen und nicht allzu lang sind, und natürlich die Quelle angegeben ist.

  8. Ich sehe bei dir keine Werbung auf deinem Blog, Muetzenfalterin.

    Es gibt einige, die Anwälte beschäftigen, um ihre Rechte zu schützen. Ich weiss nicht, wer da mehr verdient, der Anwalt oder der Urheber.

    Ich denke, dass man youtube Links einbetten kann, ich habe es aber auch erlebt, dass ich einen Verweis bei einer Einbettung bekommen habe.

    Ich zitiere pro Artikel höchstens 1 bis 2 Sätze, selbst dort kann man trotz Angabe der Herkunft Ärger bekommen. Ich gebe zu jedem Artikel an, wo ich meine Weisheiten her habe und setze Zitate grundsätzlich in “ „.

    Gehen wir mal von einem Buch aus und dann machen wir uns klar, wer von dem Buch alles leben muss:
    Autor, Verlag (Verleger, Lektor, Werbekaufmann, Bürokaufmann), Drucker
    Das sind jetzt die Angaben für einen kleinen Verlag.
    Lass alle ein Kind haben, für das sie sorgen müssen.
    Lass das Buch 14,90 kosten. Da bleibt für jeden pro Buch maximal 80 Cent übrig, denn auch Material, Maschinen und Mieten müssen bezahlt werden.

    Da muss man viele Bücher verkaufen, um Brötchen kaufen zu können. Deshalb verstehe ich es und schätze es , dass die Werke urheberrechtlich geschützt sind.

    Natürlich lese ich gerne alle eure Blogs und mache mit einem Link zu euren Blogs auch Werbung, besonders wenn die Texte und Fotos vom Blogger persönlich sind.

    Mützenfalterin, du schreibst so schöne Texte und wenn du erstmal mit einem kleinen Fotoapparat herumläufst, macht es dir bestimmt ganz doll viel Spaß zu den tollen Texten die Fotos dazu zu machen. Das gibt eine völlig neue Dimension!

    1. Danke Susanne, für Deine ausführlichen Tipps. Ich habe jetzt alle Bilder, die nicht von mir selbst sind, gelöscht, die Youtubes lasse ich stehen und bei Zitaten bemühe ich mich um die richtige Zitierweise. Den Fotoapparat werde ich jetzt häufiger mit mir führen 😉

  9. Grundsätzlich stell ich mir die Frage: „kann man für etwas ‚bestraft‘ werden, wofür es zu Zeiten der Tat (dies setzt voraus, dass eine kriminelle Handlung begangen wurde) keine Strafe bzw. Rechtsgrundlage gab?
    Besispiel: Ich fahre mit meinem Auto mit Tempo 50 auf einer Straße an der eine Grundschule liegt. Einen Monat später wird dort eine Tempozone eingerichtet. Ein übereifriger Anwohner, der wusste, dass demnächst eine Tempozone eingerichtet wird, und mein Nummernschild aufgeschrieben hat, meldet mich der Polizei. Bekomme ich eine Strafe? Nein!
    Zugegeben, das Beispiel hinkt etwas, ist aber mit dem neuen Firlefanz zum Urheberschutz vergleichbar. Ich habe schon Crawler der Agenturen, welche die Rechte der Urheber schützen (natürlich Schmarrn, hier geht es nur um Kohle machen!) auf meinem Blog gehabt. Keine Ahnung ob Sie fündig geworden sind. Leider bin ich bei google im Ranking weit oben, deshalb bin ich meistens bei den Top 5, wenn es um Bildersuchen geht (lt. Piwik). Topseller ist Paragraf ( in allen Schreibweisen) – Platz 1 bei 133.000.000 Treffern, Western Union Formular – Platz 2 bei 224.000, sowie ‚dicker Arsch‘ (seltsam, wo ich doch ein absoluter Schöngeist bin) – Platz 2 von 832.000.
    Kein Bild ist von mir, sondern wurde im Internet gefunden und als tauglich für den Blogbeitrag eingebaut – und nun?
    Soo, und nun die Gretchenfrage: Mein Blog besteht seit April 2007. Bedeutet fünfeinhalb Jahre Arbeit und 460 teils mehr oder weniger bebilderte Artikel.
    Etliche Bilder wurden eingebaut, die vor Jahren frei zugänglich und Urheberrechtsfrei waren. Wie soll man nach Jahren noch feststellen können, wo man das Bild gefunden hat, bzw, welche Lizenz gültig war oder sich sogar zum Nachteil verändert hat?

    1. Exakt das, Peter, ist der Punkt. Es ist tatsächlich häufig unmöglich, nachzuvollziehen, wer welche Rechte an welchem Bild hat. Daher für mich die Entscheidung, mich auf eigene Bilder zu beschränken. Die sind naturgemäß längst nicht so schön, wie das, was ich bislang im Netz gefunden habe. Aber ich habe weder Lust ein Jurastudium zu beginnen, noch mir irgendwelchen überflüssigen Ärger einzuhandeln.

  10. Hallo, meine Liebe!
    Oha, da hat mein Hinweis ja doch Wellen geschlagen. Zunächst dachte ich noch: „Wow, die Mützenfalterin ist ganz entspannt.“ 🙂
    Ich denke, es ist besser, sich abzusichern. Die Bilder, die nicht von mir sind (soviele sind’s im Endeffekt gar nicht) habe ich jetzt durch Lizenzfreie ersetzt. Im Zuge meiner Recherchen bekam ich nämlich den Hinweis, dass man Fotos von Wikipedia und von Flickr cc für unkommerzielle Zwecke mit Namensnennung frei versenden kann.
    Weiterhin habe ich einen Fotografen (selbst Blogger) in New York angefrage, ob ich ein Bild verwenden darf. Ist natürlich aufwändig, einen Kontakt herauszufinden und in den meisten Fällen ein vergebliches Unterfangen. Ich bin jetzt mal gespannt, wie er reagieren wird!!
    Stay tuned! 🙂 Schönen Samstag einstweilen.

    Ach ja, dieses Zurückblättern ist wirklch sehr gut. Ich habe einige Blogs auch entrümpelt, die sich inzwischen selbst überholt haben – oder: die ich inzwischen gar nicht mehr unter meinem echten Namen veröffentlichen würde.

    Da sieht man: Hat immer alles sein Gutes!!!

  11. Kreiiiiiiisch!
    Jetzt heißt es nicht nur, auf fremdes Bildmaterial zu verzichten, sondern auch noch Werbefenster unter den eigenen Blogeinträgen zu akzeptieren. Bei mir ist bereits an einigen Stellen Werbung aktiv!!
    Oh Schock, was soll das denn? Geld gibt es dafür nicht. Im Gegenteil, man soll bezahlen, um werbefrei zu bleiben.
    Die Gründe, es ganz zu lassen, das Bloggen, häufen sich derzeit massiv.
    Habt Ihr auch schon Werbung???
    Ich sehe sonst nur gelbe Felder.

    1. Werbung sieht man, wenn man nicht eingeloggt ist, also außerhalb von worldpress. und das wohl schon seit einiger Zeit. Andererseits stellt Worldpress den Speicherplatz, das Design, die Publikationsmöglichkeiten usw. zur Verfügung. Ist vielleicht auch nicht ganz realistisch, wenn man immerzu alles umsonst haben will.
      Ich bin nicht gerade hocherfreut, kann aber damit leben.

      1. Ja, nicht alles kann umsonst sein. Ich wäre nur gerne darauf aufmerksam gemacht worden, im Vorfeld. Es ist schon eine Art Erpressung so von hinten zu kommen. Einen Mitgliedsbeitrag würde ich lieber zahlen als mich von Werbung freizukaufen.

    2. Also ich meine, dass die Microsoft Blogs (damals Spaces genannt) auch Werbung auf den Seiten geschaltet hatten. Die wurden ja damals in einer Hauruck-Aktion von Microsoft an WordPress abgegeben. Netterweise war WordPress frei von Werbung und blieb das ja auch mehrere Jahre. In letzter Zeit ist aber auffällig, wie sehr Matt Mullenweg die bei Ihm gehosteten Blog dazu drängt auf Pro upzugraden, Premium Themes zu kaufen und CSS Anpassungen frei zu schalten, um seinen Blog etwas professioneller zu gestalten – allerdings: Es bleibt IMMER eine bei WordPress gehosteter Blog. Bedeutet keine freie plugin-Wahl, keine Auswahl unter etlichen tausend Themes, kein Buddypress um ein Forum auf dem Blog zu haben, und .. und .. und.
      Ich hoste meinen petersplace.net selber. damit habe ich alle Freiheiten – und selbstverständlich erscheint dort nur Werbung, für die ICH Geld bekomme..^^

      1. @Schwester S; Klar, kann es nicht schaden, etwas Affinität zur IT zu haben. Ich selbst bin ITler, mich als Programmierer in Sachen PHP zu bezeichnen, wäre eine der 3 größten Menscheitslügen – direkt nach: die Erde ist eine Scheibe, und: „Nein, er ist nicht zu klein“.. WordPress rühmt sich mit der „5 Minuten-Installation“. In der Tat – wer alle Parameter der SQL-Datenbank parat hat, ist nach 5 Minuten mit seinem Blog im Web präsent. Ist der Blog installiert, sieht die Oberfläche identisch aus (bis auf die Menüpunkte, die WordPress sperrt). Die meisten haben doch in ihrem Bekanntenkreis jemanden, der sich mit IT auskennt. Und ’ne Einladung zu ’nem Nümmerch.. äh zu ’ner Tasse Kaffee schlagen wir Männer doch nie aus.. ^^,

      2. Das klingt eben auch sehr professionell, Peter. D.h. nach technischem Aufwand, nach Informationsbeschaffung, allem, was mit Professionalität verbunden ist. Ich will aber nur schreiben (und möglichst gelesen werden). Dinge wie Buddypress usw. sind Fremdworte für mich. Schade eigentlich, dass man technikaffin sein muss, um einen werbefreien professionellen Blog betreiben zu können. Aber alles ändert sich ständig. Die Entwicklung ist sicher noch nicht abgeschossen.

      3. @Mützenfalterin: Entwicklung nicht abgeschossen? Nette Freudsche Fehlleistung. Stimmt aber, denn alles in der IT läuft im Zeitraffer-Tempo ab.
        Erinnert fast an das Intro von Raumpatrouille Orion: „Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein.“ Nachdem ich also hier jetzt mein Soll in Sachen Urheberrechtsverletzung begangen habe: Ja, es ist mit einem gewissen Aufwand verbunden. Und im Sun Tsu (dem Handbuch des Kriegers – und das ist nun wirklich tausende von Jahren alt. Wenn es da einen vermeintlichen Erben gibt, der mich verklagen will, dem werde ich das Buch höchstpersönlich um die Ohren hauen)) steht dazu: WENN DU NICHT STARK BIST, SEI KLUG! Daraus lässt sich viel interpretieren – zum Beispiel, dass das schwache Geschlecht sich durchaus mit Wissen – und dies nicht nur auf ein Fachbebiet begrenzt – waffnen soll.
        Ich habe seit dem Jahre 2000 einen Provider, den ich jetzt aber wegen schlechter Leistung verlasse. Das heißt: auch mein Blog muss umziehen – eventuell werde ich sogar nach 12 Jahren einen komplett neuen Domain-Namen registrieren. Alles das sind Sachen, die ich nicht freiwillig mache, sondern aus dem Umstand heraus, dass Dinge nicht laufen, wie ich es will. Es gibt dann 2 Möglichkeiten: Man erduldet Sie schweigend, oder man ändert Sie. Option B ist immer die schwierigere – aber auch die befriedigendere..
        Und wie ich Schwester S. schon sagte: Die Installation ist eigentlich ziemlich easy. Und danach ist alles wie bei WordPress.com – nur mit vieeeeeeeeel mehr Möglichkeiten.. 🙂

      4. wieso freudsche Fehlleistung? Gerade im Sektor von Internetkommunikation ändert sich andauernd etwas, das ist für mich keine abgeschlossene Sache, sondern etwas sehr dynamisches. Und ich bin STARK UND KLUG und gerade deswegen habe ich kein Bedürfnis, mich um einen anderen Provider, bzw. überhaupt um all den Kram der mit so einem Blog verbunden ist, zu kümmern. Bloggen ist nicht mein Lebensinhalt. ich mache das hier im kleinen Rahmen, weil schöne Diskussionen und darüber manchmal Bekanntschaften entstehen, weil ein Austausch stattfindet, der mich und mein Denken bereichert. Von der Werbung distanziere ich mich, demnächst irgendwo in der Seitenleiste. Und dann ist das Problem für mich erledigt. Meine Entwicklung ist in diesem Bereich (IT) abgeschlossen, bevor sie richtig begonnen hat, und ich finde, das zu erkennen und danach zu handeln ist ziemlich klug. Genauso klug, wie die Tatsache, dass jemand sich sein ganz eigenes Ding zusammenbastelt, wenn er eine Affinität zur Materie hat.

  12. Ja, muetzenfalterin, da hast du Recht, man kann nicht alles umsonst haben.

    Ich habe meine Domain und Speicherplatz bei WordPress gekauft, denn ich hatte „das Umsonst Paket“ schon lange an Umfang aufgebraucht.

    Ich werde mich mal ausloggen und schauen, wie es dann ausschaut. Ich hoffe doch, dass dann bei mir keine Werbung ist, denn dafür zahle ich ja….
    .

    1. Lach. Das liegt vermutlich daran, dass ich nach dem Herausnehmen der Bilder so wenig Leser habe, dass ich nicht mehr interessant bin als Werbeträger. Auch eine Möglichkeit, oder? Ich meine, der Fremdwerbung zu entgehen…

      1. Auf deiner Seite habe ich gestern auch keine Werbung gesehen. Bei mir schon. Heute: nirgends. Spinn‘ ich?!
        Wer weiß was es mit dem Hokuspokus auf sich hat???

  13. Der Begriff Freudsche Fehlleistung bezog sich auf den Rechtschreibfehler im Wort „abgeschlossen“ – dort fehlt nämlich das „L“ – weshalb dort abgeschossen steht. Und dies gibt dem Satz einen etwas andern Sinn. Letztlich habe ich nur Möglichkeiten aufzeichnen wollen.

    1. schade, dass ich den witz nicht verstanden habe, weil ich den fehler nicht gesehen habe. und danke fürs nachreichen, weil ich dann wenigstens jetzt, verspätet darüber lachen kann. 🙂
      was deinen kommentar betrifft ist der ja wertvoll. ich habe das schon verstanden, dass du möglichkeiten aufgezeigt hast, ich wollte nur begründen, warum die für mich nicht wirklich in frage kommen.

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