5 Gedanken zu “Michail Schischkin

  1. Die Geschichten waren traurig. Aber was ich wundervoll finde ist, dass hier das Übersetzen auch einmal gewürdigt wird. Der Übersetzer muss selbst ein kleiner Schriftsteller sein, ein Aufsauger der Sprache und Atmosphäre. Einfühlsam und sich zurücknehmend. Für mich war es auch sehr interessant, zu hören, wie sehr man auch für andere Sprachen um Worte ringen muss, um die Atmosphäre, um die Assoziationen, die mit einem Satz auf Russisch verbunden sind, mit ins Deutsche zu transportieren. Eigentlich ein „Mission Impossible“, aber trotzdem bin ich froh, dass es Menschen immer wieder versuchen.

  2. So interessant, wenn man über Übersetzen nachdenkt. Man versteht ja oft in der eigenen Sprache nicht, wie das gemeint ist, was die Leute so reden.

    1. Ja, da hast du recht, liebe blinky. In dem neuen Roman von Jenny Erpenbeck steht eine wunderbare Passage über das Übersetzen von innen nach außen und davon, dass jeder Mensch sein ganz eigenes Vokabular hat.

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