Vierter Tag

Ich erkenne mich wieder in diesem Bild. Vielleicht ist es ein Bild des modernen Menschen an sich; durch Vervielfältigung zum Verschwinden gebracht. Und gleichzeitig eingegrenzt, getrieben von den Erwartungen jeden einzelnen Bildes, das dasjenige, das man gerade „Ich“ nennt, bedingt.

Ich weiß, dass dieses Bild in diesem Buch eine besondere Geschichte hat, eine Genese, die nur mit der besonderen Geschichte zu tun hat, mit der Ermordung des Vaters und dem Zusammenhalt der Brüder. Trotzdem ist es auch ein Stück weit universal, so wie es wohl immer ist bei richtig guter Literatur; dass sie die Balance findet zwischen persönlichen Bekenntnissen und universeller Gültigkeit.

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