K.’s Glück

1974 im Sommer hatte K. die Zuversicht verloren. Den Rest, der ihm an Unschuld geblieben war, auch.

Seitdem, das heißt seit 38 Jahren, lebte er ohne sie. Er fragte sich nicht, wie das möglich ist, oder ob er seither dennoch glückliche Momente erlebt habe. Er hatte sich abgewöhnt, Fragen zu stellen und definierte diese sich immer weiter vervollkommende Fraglosigkeit, als Glück.

Du hast mehr Glück als Verstand, hatte seine Mutter, viel früher, als er noch ein ganz gewöhnlicher Mensch, sogar ein leidlich glückliches Kind gewesen war, zu ihm gesagt und er zweifelte nicht daran, dass sein Verhalten auch aufgrund dieser längst verjährten mütterlichen Aussage, folgerichtig war.