Blick zurück

Wir liegen in unseren Vergleichen. Wir liegen daneben. Neben den Vergleichen. Zwischen den Zeiten. Bilden uns ein, wir möchten uns halten. (einander halten, das muss Liebe sein und loslassen nur ein Los, das wir den anderen überlassen)

Dann aber kommt dieser Moment. Kein Augenblick, denn deine Augen hast du längst verschluckt. In deinen Briefen steht, sie hängen in den Ästen und warten nur auf mich. Dabei weißt du so gut wie ich, dass du nur über sie stolpern würdest.

Wie setzt man die Schritte dorthin, wo es keinen Weg gibt. Und, siehst du, das ist das Unglück, dass immerzu Fragen zwischen uns stehen und Gedanken. All das versperrt uns den Blick. Und vielleicht war es das Klügste, was du tun konntest, als du deine Augen verschluckt hast. Und mir, ohne deine Augen, bleibt der Blick zurück.

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