Elizabeth Peyton (1)

Die Portraits, die Elizabeth Peyton malt, leuchten.

Ich kann nicht ausdrücken, was mich so an ihren Bildern berührt. Auch darum will ich mehr erfahren über diese Frau.

Elizabeth Peyton wurde 1965 in Danbury, Connecticut geboren. Sie malt ausschließlich Portraits. Von 1981 bis 1987 hat sie die School of Visual Arts in New York besucht. Als Vorlage für ihre Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen dienen Elizabeth Peyton Schnappschüsse von Freunden, Bilder aus Magazinen und Büchern, Plattencover und Stills aus Musikvideos.

„Peytons Bilder sind nicht Zitat, nicht Kommentar oder Anspielungen. Sie sind ein eigenes Reich, in dem wir uns treiben lassen dürfen“, schrieb die FAZ anlässlich des Kataloges mit Druckgrafiken, der im Hatje Cantz Verlag zur Ausstellung in den Opelvillen in Rüsselsheim 2011 erschienen ist. Und das Handelsblatt schreibt: „Das große Thema der New Yorkerin ist die Schönheit.“

Tatsächlich sind Peytons Bilder voller Gefühl, ein Blick in die Seele des Portraitierten. Unglaublich intim. Vielleicht weil diese Portraits gleichzeitig Selbstportraits der Künstlerin sind, deren Thema neben der Suche nach Schönheit, die Kommunikation ist. Wesentlich für die Wahl der portraitierten Person ist die Möglichkeit der Identifikation mit ihrer Ausstrahlung, Wirkung und ihrem Schicksal. „Ich denke darüber nach, wie bestimmte Leute das Leben anderer beeinflusst haben. Es ist nicht entscheidend, wer sie sind, oder wie berühmt, eher wie schön der Weg ist, den sie in ihrem Leben beschritten haben und wie inspirierend sie für die anderen waren. Und ich finde das bei Leuten, die ich oft sehe, wie auch bei jenen, denen ich nie begegnete“, sagte Elizabeth Peyton 1996 in einem Interview mit Francesco Bonami.

Werbeanzeigen