Das

Wie ein nüchterner Ratschlag fühlte es sich an. Man konnte genauso gut liegen bleiben, die Schmerzen kultivieren, das Nichtstun. Dem Regen zuhören. Von einem Traum in den nächsten gleiten. Die Zungen der Lieblosen anschweigen und auf ein Ende warten. Das Ende wagt man nicht zu schreiben. Das Ende bereitet nach wie vor zu viel Angst. Die Zeit wird kommen, aber jetzt bin ich da.

8 Gedanken zu “Das

  1. Mich erinnert das an Augenblicke, in denen ich mir meinen letzten Atemzug zu intensiv vorstelle, weil ich einfach nichts dagegen tun kann. Und ich habe Angst und ich frage mich, ob ich alleine bin. Und dann habe ich wieder nur Angst.

  2. Ja, ich kenne diese Angst auch, aber es ist tatsächlich so, wie Herr Hesse einmal so treffend sagte:
    Jedem Ende wohnt ein Anfang inne.
    Mir nimmt es die Angst, nicht immer aber immer öfter

  3. an Trost hatte ich gar nicht gedacht, eher an die Gesetzmäßigkeiten. Nein tröstend sind Anfänge nicht. Tröstend ist das, was wir als Trost erdenken, dass kann ein Anfang, aber natürlich auch ein Ende sein, oder etwas dazwischen…

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