Franz Kafka

Am 24. Januar schreibt Kafka in sein Tagebuch:

„Das Zögern vor der Geburt. Gibt es eine Seelenwanderung, dann bin ich noch nicht auf der untersten Stufe. Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt.“

6 Gedanken zu “Franz Kafka

  1. Ich glaube, viele ängstliche Menschen empfinden sich so. Zögern vor dem Leben, Zögern vor dem Gehen, dem Schritt, dem nach Vorne. Denn wer weiß, was da ist – und überhaupt: Warum sollte dort etwas Schönes sein, und dann auch noch für mich.

    Ich habe gerade seine Briefe an den Vater noch einmal angefangen. Zwischen dem Wunsch, anzuklagen und der Selbstbeherrschung, eine Balance zu halten, ihm – dem Vater – keine Schuld zuzuweisen. Ein anstrengender Akt.

    Und warum bist du schlaflos?

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