Gedankenfetzen

Sonne, Mond und Sterne. Die Anerkennung fremder Gedanken. Die Anerkennung der eigenen Ahnungslosigkeit. Trauerränder.

Der Versuch, immer weiter zu machen, wieder anzufangen. Die Angst anzuerkennen, wahr zu nehmen, ihr einen Platz geben und trotzdem fortfahren. Fortfahren im Stillstand. Die Worte abwägen und verwerfen. Neue Worte finden und ausprobieren, jenseits von Angst und Zuversicht, jenseits von Liebe und Hass.

Die Gegenwart, der Gegenspieler. Wogegen? Gegen den Tag, die Nacht, die Vergangenheit? Gegen den Stillstand und für den Moment?

Die Sprache, die immer mehr weiß, als der, der sie spricht.

10 Gedanken zu “Gedankenfetzen

    1. … weil die Entwicklung der Sprache ein kulturelles Gedächtnis hat, das viel älter und assoziationskomplexer ist als unsere eigenen Erfahrungen je sein können. Ja, das ist mein Zwischenergebnis.

  1. Ich stimme Sherry zu. Der letzte Satz ist der, der lange noch nachklingt.

    Alle anderen scheinen das Vorspiel zu sein (was sie nicht weniger wichtig macht). Der Gedanke gefällt mir sehr und ich gebe zu, dass ich auf ihn allein nicht gekommen wäre. Jedenfalls jetzt noch nicht (ob ich ihn jetzt noch alleine denken werde können?)!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s