Henri Cartier-Bresson

„Photgraphieren heißt den Atem anhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirklichkeit all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Photographieren, das ist eine Art zu schreien, nicht aber, seine Originalität unter Beweis zu stellen. Es ist eine Art zu leben.“  (Henri Cartier-Bresson) 

Henri Cartier-Bresson

 

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6 Gedanken zu “Henri Cartier-Bresson

  1. Ich kann mich mit dieser Aussage zur Fotografie sehr sehr identifizieren. Den Atem anhalten, erkennen, wann der richtige Augenblick ist, die Welt und sich selbst völlig still zu halten, um das Geschehen im Zentrum des Geschehens zu bringen. Ein Fotograf meinte: „Fotografie ist eine Liebesaffaire mit dem Leben“ – auch damit kann ich mich identifizieren (ohne irgendwie zu denken, ich hätte die Fotografie so drauf wie die Menschen, die es hier zu erklären versuchen).

    Was siehst du in dem Bild? Ich sehe eine Frau, die unter Beobachtung steht, und die verurteilt wird, und der alle Blicke am Körper weh tun. Was hat sie verbrochen? Und warum lacht die Frau neben ihr sie aus, anstatt ihr zu helfen?

    1. Ich sehe auch ganz viel Hass bei der umstehenden Menge, kaum Mitgefühl, aber wirklich unangenehm ist mir die die Angeklagte vorführende Frau, sie scheint sich sehr über das Los der Frau zu freuen.

  2. Bei diesem Foto frage ich mich, ob der „entscheidende Moment“ nicht gestellt ist. Das Zitat gefällt mir sehr. Das Gefühl, seine Originalität unter Beweis stellen zu müssen, erstickt jegliche Kreativität im Leben manchmal schon im Keim.

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