Fischerfrauen von New Haven

„Bei der Photographie aber begegnet man etwas Neuem und Sonderbarem, in jenem Fischweib aus New Haven, das mit so lässiger, verführerischer Scham zu Boden blickt, bleibt etwas, was im Zeugnis für die Kunst des Photographen Hill nicht aufgeht, etwas, was nicht zum Schweigen zu bringen ist, ungebärdig nach dem Namen derer verlangend, die da gelebt hat, die auch hier noch wirklich ist und niemals gänzlich in die „Kunst“ wird eingehen wollen.“ (Walter Benjamin, 1931)

David Octavius Hill u. Robert Adamson, Fischerfrauen von New Haven, 1845

7 Gedanken zu “Fischerfrauen von New Haven

      1. Wem sagst Du das. Ich knabbere noch an Roland Barthes‘ „Heller Kammer“. Philosophen lassen sich anscheinend nur in homöopathischen Dosen verdauen. Aber irgendwann werde ich mich auch Benjamin wagen.

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