Die Masken der Freiheit

Manchmal habe ich das Bedürfnis aus der Anonymität auszubrechen, ganz persönliches von mir preiszugeben, ganz persönlich wahrgenommen zu werden, nicht länger hinter der Maske zurückzubleiben, die ich mir für diverse Blogs und Diskussionen aufsetze, die Rollen aufzugeben, die ich mehr schlecht als recht spiele und zu sagen, wer ich bin. Aber wer wäre ich, ohne all diese Masken, Rollen, Heimlichkeiten, ohne den ständigen Versuch, mehr zu sein, als ich bin?

 

Also werde ich weiter Mützen falten, über Gefängnisse und diejenigen, die sie fotografiert haben, diejenigen, die Jahre ihres Lebens dort verbracht haben und werde dabei etwas preisgeben von mir, von einer, die nicht weiß, was Freiheit ist, weil nie jemand anderes als sie selbst ihr jemals die Freiheit genommen hat.