Schlagwort-Archive: Tagebuch

Sechsundzwanzigster Mai

Die ständig geöffneten Fenster im Sommer. Wie das Leben der anderen immer wieder in mein Zimmer schwappt.   Am Ende der Straße malt eine Frau die letzten Zeichen auf das extravagante Haus, während nur wenige Schritte weiter ein Mann und … Weiterlesen

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Fünfundzwanzigster Mai

Die Seiten bleiben leer. Scheinbar. Tatsächlich füllen sie sich mit Leere. Was ist eine Tatsache und was unterscheidet den Schwindel von der Lüge? Der unterlegene Unterschied. Darunter liegt der Abgrund. Die Unzweifelhaftigkeit endlos verzweigter Wege. El camino. Ich übersetze ein … Weiterlesen

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15. April

Auf einem Blog, das ich sehr gern lese, nimmt gerade jemand Abschied von seinem Vater. Ob das real ist, oder fiktiv, spielt keine Rolle. Ich erinnere mich an “Die Erfindung der Einsamkeit”, das Buch, in dem Paul Auster Abschied nimmt … Weiterlesen

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19. März

Das erste Projekt ist jetzt tatsächlich fast abgeschlossen. Wenige Seiten fehlen noch und dann beginnt die ganz andere Arbeit, die eigentlich schon fast nichts mehr damit zu tun hat. Die Bibel, dieses Erstlingswerk [was für ein Begriff] von Péter Nádas, … Weiterlesen

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Franz Kafka

Am 24. Januar schreibt Kafka in sein Tagebuch: “Das Zögern vor der Geburt. Gibt es eine Seelenwanderung, dann bin ich noch nicht auf der untersten Stufe. Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt.”

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Franz Kafka

Ich habe immer Schwierigkeiten mit Franz Kafka gehabt. Mit seinen Geschichten. Mit der Verwandlung, und dem Schloss. Immer stehe ich vor diesen Geschichten und fühle mich ausgeschlossen, fühle mich dumm. Ich verstehe sie nicht. Andererseits berühren sie etwas in mir. … Weiterlesen

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1977

Jimmy Carter wird Präsident der USA. Die RAF ermordet Bubak, Ponto und Schleyer. Eine Großfahndung nach den führenden Terroristen setzt ein. In Prag gründen Regimegegner die Charta 77 zur Wahrung der Menschenrechte. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft nimmt ihre Arbeit auf. Das Kind … Weiterlesen

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