Schlagwort-Archive: Sprache

Lücken

Ich verstand weniger als die Hälfte. Über allem lag die Wahrnehmung von Verfall. Grünliche Augäpfel. Ein Freund hat mir einmal einen Mondstein geschenkt. Im übrigen waren wir gänzlich unromantisch. Er schrieb. Dann schrieb er nicht mehr. Die Zeit ging über … Weiterlesen

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Meine Sprache

Ich komme nicht hinterher mich zurückzuziehen, mit zu zeichnen, wie meine Sprache sich von mir entfernt. Meine Sprache ist den Zöllnern suspekt, schreibt Ilse Aichinger, und ich lasse harmlose Sätze fallen, um den Verdacht zu entkräften. Was so kunstvoll klingt, … Weiterlesen

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Gedankenfetzen

Sonne, Mond und Sterne. Die Anerkennung fremder Gedanken. Die Anerkennung der eigenen Ahnungslosigkeit. Trauerränder. Der Versuch, immer weiter zu machen, wieder anzufangen. Die Angst anzuerkennen, wahr zu nehmen, ihr einen Platz geben und trotzdem fortfahren. Fortfahren im Stillstand. Die Worte … Weiterlesen

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Friederike Mayröcker

 Als wäre das Leben dieser feine Gang, diese enge Gasse, die sich die Sprache durch ihre Tage schlägt. Oder die Schatten, die ihre Gedanken hinterlassen. Das, was man retten kann, vor der um sich beißenden Wirklichkeit. Da wo ihre Worte … Weiterlesen

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Darren Almond

“We have adopted the language of binary terms. With binary there is only a YES and a NO and no inbetween state. This excludes biological and organic processes: emotion.” “Wir bedienen uns immer mehr einer binären Sprache des JA/NEIN, die Abstufungen nicht mehr kennt. Das schließt jedoch biologische oder organische Prozesse, also Gefühle aus.”   (zitiert nach ART NOW – Taschen Verlag)  

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