Ich benehme mich eigenartig, ohne das Recht dazu zu haben. Ich benehme mich eigenartig aufgrund meiner Einfältigkeit, die wiederum nichts mit Einfallslosigkeit zu tun hat, sondern allein mit der fehlenden Originalität meiner reichlich vorhandenen Einfälle.
Das Haus leuchtet, aber das Licht kommt nicht aus meinem Fenster. Ich verstehe zu viel von nichts und zu wenig von allem, um widersprechen zu können. Also sage ich nur: Aber.
[aufgrund eines ziemlich dämlichen, weil auf Nachlässigkeit beruhenden Irrtums, musste das Bild geändert werden. Es handelte sich um ein Portrait nicht von, sondern von Victor Koch, der sich darüber hinaus nicht mit k sondern v schreibt. Aber das Bild ist jetzt von Elizabeth Peyton. Ziemlich sicher....]

Passt zu meinem gekauften Buch über Philosophie & Logik.
Sehr schöner Text
Es leben Konsum, Logik und Widerspruch!
Danke.
Aber man muss ja auch nicht immer widersprechen.
ach so, ich dachte wenigstens bei sich selbst darf man das ;-(
Dürfen tut man tun dürfen, nur müssen tut man nicht tun müssen, tu ich jedenfalls finden (tun).
Aber…
Da hast du ganz recht, das letzte Wort ist (fast) nie gesprochen.
Übrigens sieht die Dame nicht so ganz glücklich aus. Wie wäre es mal mit Sport?
aber, uns gefällt es ganz gut.
aber, das freut mich natürlich.
“Ich verstehe zu viel von nichts und zu wenig von allem, um widersprechen zu können. Also sage ich nur: Aber.”
Mensch, Mützenfalterin, dieser Satz verschlägt mir den Atem. Wie hast du das gemacht? Hört sich so nicht die träge Masse an, von der ich sprach? Vielleicht geht’s nicht um eine Person, sondern wirklich um die Masse, die gerade von sich spricht. “Ich verstehe zu viel von nichts und zu wenig von allem, um widersprechen zu können. Also sage ich nur: Aber.” Ich liebe diesen Satz. Darf ich den Satz als Status in Facebook reinposten?
Du darfst, Sherry.
Ich bin eben auch nur ein kleiner Teil der Masse.
Als kleiner Teil sehr scharfsinnig.
und was kommt nach dem Aber ? => das Trotzdem!
Gut, wenn man diesen Nachtrag sagen kann, Kerstin!